Gold, Platin, Palladium, Silber

Seit dem Altertum wegen seines Wertes geschätzt

Zu den Edelmetallen im klassischen Sinn gehören neben Gold und Silber vor allem die Platinmetalle (Platin, Palladium). Edelmetalle sind Metalle, die besonders korrosionsbeständig sind. Gold und Silber sind deswegen seit dem Altertum zur Herstellung von Schmuck und Münzen in Gebrauch. Im Laufe der letzten vier Jahrhunderte wurden die Platinmetalle entdeckt, die eine ähnliche Korrosionsbeständigkeit wie Gold zeigen.

Die unterschiedlichen Legierungen

Man unterscheidet zwischen Gelbgold, Weissgold, Rotgold und Roségold. Gold wird in verschiedensten Legierungen zu Schmuck verarbeitet. Die höheren Legierungen sind strapazierfähiger und elastischer. Je nach Anteil der in der Legierung enthaltenen zusätzlichen Metalle. Gold und Palladium ergibt Weissgold. Gold, Silber und Kupfer ergeben die diversen Farbgoldtöne. Bei hellerem Gelbgold steigt der Silberanteil und je röter der Goldton ist, umso mehr Kupfer ist in der Legierung. Dabei entspricht der Feingoldanteil immer der Promille-Angabe auf dem Schmuckstück.

In der Schweiz werden hauptsächlich 18-karätiges Gold oder höhere Legierungen verarbeitet. Jeder Goldschmied verpflichtet sich mit seinem Namen (auch Punze genannt), die genaue Feingoldangabe in das Schmuckstück zu prägen. Mit dieser Prägung, die amtlich beglaubigt ist, bürgt die Dielsdorfer Goldschmitte zudem für die sorgfältige Arbeit und das Material.

Feingoldanteil entspricht Karat
916/000 22
750/000 18
585/000 14
375/000 9
333/000 8